Stamm Wangari Maathai

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Wangari Maathai

 

"Das ist der Höhepunkt. Es kann nicht besser kommen - höchstens im Himmel"

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Wangari Muta Maathai wurde am 1. April 1940 in Nyeri, Kenia, als Tochter von verhältnismäßig wohlhabenden Eltern geboren.

Nach ihrer Schulausbildung studierte sie, dank eines Stipendiums, zunächst am Mount St. Scholastica College in Atchinson (Kansas), später in Pittsburgh (Pennsylvania) und in Deutschland, in den Städten München und Gießen.

Nach ihrer Rückkehr nach Kenia promovierte sie, trotz erheblicher Bedenken der männlichen "Opposition", an der Universität Nairobi und erwarb im Jahre 1971, als erste Frau Kenias den Ph.D. (ungefähr vergleichbar mit unserem Dr. rer. nat.).

In den 70er Jahren wurde ihr Ehemann verstärkt politisch tätig, und auch Wangari Maathai wurde immer stärker in soziale und umweltorientierte Projekte mit einbezogen. So leitete sie z.B. eine Zeit lang das kenianische Rote Kreuz. Im Jahre 1977 rief sie das größte Aufforstungsprojekt Afrikas, das "Green Belt Movement" ins Leben. Bis 1993 wurden zum Schutz gegen Erosion 30 Millionen Bäume gepflanzt.

1980 trennte sich ihr Ehemann von ihr mit der Begründung, sie sei "zu gebildet, zu stark, zu erfolgreich, zu eigensinnig und zu schwer zu kontrollieren". 1984 wurde Maathai mit dem alternativen Nobelpreis (Right Livelihood Award) geehrt.
In den 90er Jahren geriet sie wegen ihrem starken Engagement für die Umwelt und die Menschenrechte bei dem korrupten kenianischen Ex-Präsidenten Daniel Arap Moi in Ungnade, die couragierte Frauen- und Umweltaktivistin landete wiederholt hinter Gittern.


Nach den Parlamentswahlen im Dezember 2002 wurde Maathai Abgeordnete der Grünen Partei, seit 2003 ist sie Vize-Umweltministerin ihres Landes. Im April 2004 wurde sie "für ihre einzigartige Rolle in der afrikanischen Politik, ihr Engagement und ihr Lebenswerk" mit dem Petra-Kelly-Preis der Böll-Stiftung geehrt. Außerdem erhielt sie 2004 den Friedensnobelpreis in Oslo.